Spinnen

 
   
     
     
 
Meine Spinnradgalerie
 
   
 
Hiermit trete ich den Beweis an, dass Spinnräder auch Herdentiere sind.
 
   
 

Als erstes zog dieses Spinnrad mit dem Namen “Merino” bei mir ein. Es ist das ideale Anfängerspinnrad, welches heute für Spinnkurse genutzt wird. Es eignet sich auch hervorragend zum Spinnen von starken Fäden (z.B. zum Teppich - Weben), da das Einzugsloch sehr groß ist und die Spule ein Fassungsvermögen von ca. 300 Gramm hat. Das “Merino” Spinnrad hat einen einfädigen Antrieb, das Schwungrad einen Durchmesser von 39 cm, es ist zusammenklappbar, so dass man es bequem mitnehmen kann. Idealer Weise habe ich mich damals für das “Merino” MIT Zwirnsvorrichtung entschieden.

Es handelt sich hierbei um ein stehendes Spinnrad = Bockrad.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
         
           
         
           
           
           
           
           
           
           
                   
   
       
   

Dann kam Spinnrad Nummer 2:
Das Louet S51

Mittlerweile, des Spinnens mächtig, kam ich zu der Erkenntnis, dass Geschwindigkeit auch etwas mit dem Raddurchmesser zu tun hat. )
Hier beträgt der Raddurchmesser 50 cm, der Antrieb ist - wie beim Merino - einfädig. Es verfügt über eine Zwirnsvorrichtung und die Spule fasst 200 Gramm, glaub ich...

Es handelt sich hierbei um ein stehendes Spinnrad = Bockrad.

   
   
   
   
   
   
   
   
   
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
                   
    Dann hörte ich von einem zweifädigen Spinnrad und schon zog dieses “Nordische” Spinnrad bei mir ein. Da aber trotz zwei vorhandener Spinnräder der Wolleberg nicht abnahm, musste es wohl noch an der Geschwindigkeit liegen. ;-) Hier beträgt der Raddurchmesser stolze 75 cm. Der Antrieb ist “zweifädig” - eigentlich besteht die Antriebsschnur nur aus einem Faden, der wie eine zusammengelegte “acht” um Spule, Spindel und Antriebsrad gespannt wird. Dieses Spinnrad eignet sich hervorragend zum Spinnen hauchdünner Fäden. Die Spule hat ein Fassungsvermögen von 100 Gramm. Es ist ein liegendes Spinnrad = Ziegenrad.
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
                   
   
Jetzt brauche ich nur noch sechs Arme und drei Beine, damit ich mit allen drei gleichzeitig spinnen kann. :-)
                   
   
Der Spinnradherde hat sich noch ein viertes “kleines” angeschlossen, weil meine Tochter partout nicht einsehen wollte, warum Mama drei Spinnräder hat und sie keines. Sie kann ganz ohne Wolle spinnen und es bereitet ihr höchstes Vergnügen, wenn sie unten tritt und sich oben der Spinnflügel dreht. Ich denke, das ist ausbaufähig - braves Kind... :-)
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
                   
           
           
     

Ja,hm, räusper... Und dann sah ich "ES"... konnte kurz Kontakt aufnehmen (sprich: Probespinnen) und gelangte zu dem Schluss, dass ich doch kein neues Spinnrad brauche, ich gut bestückt sei. Nach einigen schlaflosen Nächten kam ich aber zu einem anderen Schluss: Ein gesunder Nachtschlaf ist auch etwas wert. Es zog das Kromski "Minstrel" bei mir ein. Ich hatte doch noch kein zweifädiges Spinnrad, welches in den Kofferraum meines Autos passte... :-)
Auch hierbei handelt es sich um ein Bockrad. Das Schwungrad hat einen Durchmesser von 46cm. Das Spinnrad verfügt über einen Doppeltritt (Fahrrad fahren) und einen zweifädigen Antrieb. Die Spule hat ein Fassungsvermögen von knapp 100g.
Und Klein-Ulysses (Somali-Kater, sorrel) sprang auch irgendwie mit aufs Foto.